Hauptmenü
Der Verein
Die Strecke liegt im südlichen Landkreis Gotha am Nordhang des Thüringer Waldes. Sie zweigt in Georgenthal von der Verbindung Gotha - Gräfenroda (KBS 572) ab und führte auf einer 6,5 km langen Stichbahn nach Tambach-Dietharz. Derzeit endet die Strecke nach 4,5 km im Bahnhof Lohmühle, da der Abschnitt Lohmühle - Tambach Dietharz im April 2007 durch die Stadt Tambach-Dietharz abgebaut wurde, um einer neuen Gewerbeansiedlung sowie für eine Umgehungsstraße Platz zu schaffen.
Die Hirzbergbahn überquert in Georgenthal die B 88 und verläuft dann durch den historischen Kurpark und vorbei am bekannten Kornhaus des ehemaligen Klosters Georgenthal. Die Gemeinde Georgenthal hat 3.000 Einwohner und liegt 400 m über NN. Sehenswert sind hier vor allem die spätromanische Kirche und weitere Gebäude des ehemaligen Zisterzienserklosters. Man erreicht den Ort von der A 4 (Anschlussstelle Gotha) aus. Hier folgt man der B 247 in Richtung Suhl bis zum Abzweig Georgenthal.
Weiter geht es entlang der Landstraße nach Schmalkalden durch das waldreiche Tal der Apfelstädt. Unterwegs liegen die Stationen Georgenthal-Ort, Rodebachsmühle und Lohmühle, wo sich heute das gleichnamige Museum befindet.
In Tambach-Dietharz leben 5.000 Einwohner. Die Stadt liegt in einer Höhe von 450 - 866 m über NN. Dem Touristen bieten sich hier z.B. zwei Talsperren (darunter die älteste Thüringens - die Gothaer Talsperre), der Bergsee Ebertswiese, der Spitterfall (größter natürlicher Wasserfall in Thüringen) und der Kletterfelsen Falkenstein als Ausflugsziele an. Zudem sind die Zwischenstationen der Strecke geeignete Ausgangspunkte zum Wandern. (Stefan Rademacher)



Die Georgenthal - Tambacher Eisenbahn 1892 - 1995
Das Buch zur Hirzbergbahn ist erschienen im Verlag Rockstuhl und über den Verein erhältlich.